Als übergeordnete Aufgabe steht die Steigerung der Wertschöpfung aus dem Übernachtungs- und Tagestourismus geschrieben. Diese ist nicht nur rein quantitativ als Erhöhung der Anzahl der Tages- und Übernachtungsgäste zu verstehen, sondern beinhaltet auch die Steigerung der Qualität. Sie richtet sich an Gästegruppen mit einem entsprechend hohen Potential.

Seit der Gründung des Tourismusverbandes Franken e. V. im Jahr 1904 wurden die Zielsetzungen der touristischen Arbeit für das Reiseland Franken regelmäßig den aktuellen Herausforderungen (z.B. demografischer Wandel, Digitalisierung) angepasst.

Dabei werden unter anderem folgende Prinzipien berücksichtigt:

  • Erhaltung der Umwelt
  • Gewährleistung der Erholung für Einheimische und Gäste
  • Erhöhung der Lebensqualität
  • Bewahrung der kulturellen Eigenständigkeit
  • Das qualitative Wachstum hat Vorrang vor dem quantitativen

Somit wird die Position des Reiseziel Franken als „vielfältige Ferienlandschaft von kulturhistorischer Bedeutung in intakter und gesunder Natur in der Mitte Deutschlands“ gestärkt.

Weitere Eckpunkte der fränkischen Tourismusstrategie:

  • Imageziele: Insbesondere unter internationalen Aspekten wird eine Profilierung in einem gesamtbayerischen Tourismusbild als sinnvoll erachtet.
  • Sicherung der nachhaltigen Finanzierbarkeit der Tourismusarbeit:
    • Finanzierung der allgemeinen Tourismusarbeit durch die Verbandsmitglieder (Mitgliedsbeiträge)
    • Förderung durch den Freistaat Bayern
    • projektbezogene Finanzierung durch Kostenbeteiligungen
  • Qualitätsziele: Qualitätssteigerung bei Angebot, Service, Qualifikation etc.
  • Vernetzungsziele: Kooperation, Strukturen, Aufgabenabgrenzung etc.

Die Umsetzung erfolgt durch Arbeitsprogramme und definierte Leitlinien (landschaftsbezogene Tourismusarbeit unabhängig von Verwaltungsgrenzen etc.).