Veröffentlichung 17. August 2026

Positive Tourismusbilanz im ersten Halbjahr 2026

Franken verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 eine positive Tourismusbilanz. Von Januar bis Juni wurden 10.918.043 Gästeübernachtungen gezählt – 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit weist Franken unter den vier bayerischen Tourismusregionen die stärkste Entwicklung bei den Übernachtungen auf und liegt über dem bayerischen Durchschnitt von 0,5 Prozent. Auch die Gästeankünfte stiegen um 2,7 Prozent auf 4.772.595. Bei dieser Entwicklung teilt sich Franken den Spitzenplatz mit der Region Oberbayern-München.

Für uns bestätigt die Entwicklung den gemeinsamen Marketingkurs für das Reiseland Franken. Unter der Dachmarke „Franken – Freude am Entdecken“ bündeln wir die Angebote der 16 fränkischen Urlaubsgebiete, der Fränkischen Städte sowie der Heilbäder und Kurorte und machen sie über unterschiedliche Kommunikationswege sichtbar. 2026 setzt das Jahresthema „Franken geHÖRT erlebt“ mit Musik und Tanz zusätzliche Reiseimpulse. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen mit Medien und Content Creator:innen, Messen und Promotion-Aktionen, digitale Kommunikation und Printprodukte greifen dabei ineinander.

Die positive Entwicklung ist zugleich kein Selbstläufer. Der Wettbewerb um Gäste und Aufmerksamkeit nimmt weiter zu, während viele Kommunen vor finanziellen Herausforderungen stehen. Kontinuierliche Investitionen in touristische Infrastruktur, Aufenthaltsqualität, Digitalisierung und Kommunikation bleiben deshalb wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung. Davon profitieren nicht nur Gäste: Tourismus stärkt Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen, sichert ortsgebundene Arbeitsplätze und trägt zur Lebensqualität vor Ort bei.

Grundlage dafür ist die Zusammenarbeit innerhalb der Region. Mehr als 700 Mitglieder engagieren sich im Tourismusverband Franken und tragen dazu bei, Angebote und Themen unter der gemeinsamen Dachmarke überregional sichtbar zu machen. Die Halbjahreszahlen zeigen, welchen Beitrag ein abgestimmtes Vorgehen über Orts-, Landkreis- und Destinationsgrenzen hinweg leisten kann.

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